Radrundtour Gernrode – Quedlinburg

Die Radrundtour Gernrode – Quedlinburg führt durch das historische Umland der Welterbestadt Quedlinburg.

Die gesamte Rundstrecke ist etwa 25 Kilometer lang und verläuft durch eine abwechslungsreiche Landschaft. An Mischwäldern, Wiesen, Feldern und an Obstplantagen führt die leichte Radstrecke vorbei.

Dieser Wanderweg in der Übersicht

mögliche Pausenpunkte
Bad Suderode
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Gernrode
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Rieder
Orte in der Nähe
Quedlinburg
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Gernrode
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Bad Suderode

Radrundtour Gernrode – Quedlinburg durch das historische Umland

Auf der Radrundstrecke werden die Orte Bad Suderode, Gernrode, Quedlinburg und Rieder tangiert. Gernrode ist als Startpunkt vorgesehen, aber man kann die Radtour auch in den anderen Orten des Rundweges beginnen.

Startpunkt Gernrode

Diese Tour beginnt auf dem Parkplatz an der L 241 zwischen Gernrode und Bad Suderode in Richtung Suderode. Zuerst fährt man hundert Meter auf dieser Straße, bis rechts eine Einbiegung in Richtung Bückemühle über die Bahnschienen der Selketalbahn führt. In diese Straße – es ist gleichzeitig der Europaradweg R1 – biegt man ein, nun wird der Verkehr ruhiger, da nur noch Anlieger hier fahren.

Dreibogenbrücke

Immer entlang des Quarmbaches fahren wir zur Dreibogenbrücke für die Eisenbahn. Man überquert die kleine Brücke über den Wellbach und fährt westlich vorbei an Quarmbeck. Man bleibt auf dem Europaradweg R1 und überquert die L 239. Wenn der Europaradweg R1 nach links abbiegt, fährt man geradeaus auf dem Radweg Richtung Quedlinburg.

Die Weltkulturerbestadt Quedlinburg bietet zahllose Sehenswürdigkeiten und gastronomische Einrichtungen. Eine Pause kann man hier mir Kaffee und Kuchen oder einem historischen Erlebnis auf der Stiftsburg oder dem Schlossmuseum versüßen.

Auf dem Moorberg an der Star-Tankstelle verlassen wir den Kreisverkehr in Richtung Quedlinburg-Süderstadt in östlicher Ausfahrt. Nun ist man auf der Erwin-Bauer-Straße und fährt weiter bis die Straße auf die Stresemann-Straße mündet. Gleich biegt man rechts ab und fährt unter der neuen B6 hindurch. Nun führt der Weg auf dem „Harzvorlandradweg“ zur Quedlinburger Siedlung Gersdorf und weiter durch den Ort.

Gersdorfer Burg

Gersdorf hat seinen Namen von der hier einmal bestehenden Burg. Einziger erhaltener Teil ist der ehemalige Bergfried der Gersdorfer Burg. Auf der linken nördlichen Seite liegen die Seweckenberge mit der aus dem Mittelalter stammenden Seweckenburg und -warte. Diese  wurde vom Wartenverein Quedlinburg saniert und ist als Aussichtsturm zugänglich. Von der Aussichtsplattform kann man das nordöstliche Harzvorland betrachten. Allerdings ist Burggelände in Privathand, daher ist vor Ort eine Erlaubnis zur Besichtigung einzuholen.

Bicklingswarte

Die Tour setzt man auf dem Harzvorlandweg in Richtung Badeborn fort. Nach einem kurzen Wegstück biegt man nach rechts in südliche Richtung ab. An der nächsten Abzweigung geht es links auf einem Feldweg ca. 2 km weiter zur Bicklingswarte. Auch diese ist saniert und ein Aufstieg ist möglich.

Nun fahren wir wieder ein Stück des Weges zurück, den wir gekommen sind, und biegen am nächsten Abzweig rechts (Richtung Süden) ab. Bald erkennen wir das Dorf Rieder.

Rieder in Sicht

Am Eingang des Ortes Rieder befindet sich der Reiterhof Gothe. Hat man diesen erreicht, biegt man nach rechts ab und fährt auf der Betonplattenstraße weiter in das kleine Dorf. Die die Tour nimmt ihren Verlauf durch das Dorf Rieder in Richtung Gernrode.

Gernrode ist Zielpunkt

Am Gernröder Kreisverkehr nimmt man die Ausfahrt die Richtung des Stadtzentrums, biegt aber bereits nach etwa 150 Meter, hinter der Wellbachbrücke, nach rechts ab. Jetzt ist man erneut auf dem R1 Radweg, der über den Bückeberg führt.

Immer weiter auf dem R1 gelangt man wieder zu der Querung der Selketalbahn, wo man zuvor in die andere Richtung abgebogen ist. Nun sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zum Ausgangspunkt.

In Gernrode kann man zahlreiche Sehenswürdigkeiten besuchen, so zum Beispiel die Stiftskirche Sankt Cyriakus mit der Barbarossa-Glocke oder das kleine Museum Alte Elementarschule, in dem auch wechselnde Ausstellungen stattfinden.