Harzer Försterstieg

Der Harzer Försterstieg im Naturpark Harz mit über 60 Kilometern führt durch eine wunderschöne Landschaft, vielfältigen Lebensräumen und Besonderheiten des Westharzes. Eine Wanderung über mehrere Tage.

Start ist in der historischen Kaiserstadt Goslar und weiter Richtung Wolfshagen, Lautenthal, Wildemann, Bad Grund und Clausthal-Zellerfeld.

Südlich geht es weiter mit Buntenbock, Lerbach und schließlich nach Riefensbeek-Kamschlacken.

Dieser Wanderweg in der Übersicht

mögliche Pausenpunkte
Kaiserpfalz Goslar
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Frankenberger Teich
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Granetalsperre
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Innerstetalsperre
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Kalte-Birke
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Spinne
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Kaysereiche
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Hunderücken/Prinzenteich
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Gasthaus Alraune
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Sösestausee
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Riefensbeek-Kamschlacken Kohlungsplatz
Orte in der Nähe
Schäderpavillon bei Lautenthal
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Gewitterplatz bei Bad Grund
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Kuckholzklippe-Aussichtsturm bei Lerbach

Wandern im Naturpark Harz auf dem Harzer Försterstieg

Der Harzer Försterstieg im Naturpark Harz wurde als Weitwanderweg angelegt. Er umfasst mit über 60 Kilometern eine sehr lange Strecke, die man am besten in einige Etappen einteilt. Die Wanderroute geht direkt an einer wunderschöner Landschaft, vielfältigen Lebensräumen und Besonderheiten des Westharzes entlang.

Die Wandertour beginnt in der historischen Kaiserstadt Goslar. Von dort wandert man in Richtung des Ortes Wolfshagen, weiter nach Lautenthal und Wildemann. Nach Bad Grund erreicht man schließlich die Hochflächen um die Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Weiter führt der Harzer Förstersieg nach Süden, der erste Ort, den man erreicht ist dabei Buntenbock, weiter geht es nach Lerbach und schließlich zum zum Zielpunkt Riefensbeek-Kamschlacken.

Der Harzer Försterweg und das LÖWE-Programm

Der Harzer Försterstieg wurde als gemeinsames Projekt der Niedersächsischen Landesforsten und des Harzklub e.V. ins Leben gerufen. Entlang des Waldwanderwegs gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, die charakteristische Merkmale des Westharzes zeigen, wie verschiedene Biotope, Waldformen und den historischen Bergbau. Das LÖWE-Programm (Langfristige Ökologische Waldentwicklung) wird entlang des Weges ausführlich behandelt und seit 1993 von der Niedersächsischen Landesforstung umgesetzt. Besucher des Harzer Försterstiegs erhalten einen interessanten und interaktiven Einblick in die Maßnahmen und können diese nachvollziehen. Auf der Strecke passieren Wanderer insgesamt drei Talsperren: die Grane-, die Innerste- und die Sösetalsperre. Diese tragen zur Trinkwasserversorgung bei und unterstützen den Hochwasserschutz. Durch das angeschlossene Wasserkraftwerk erzeugt die Granetalsperre zudem Strom.

Voraussetzung für die Tour auf dem Harzer Försterstieg

Für die erfolgreiche Begehung des Harzer Försterstiegs sind gute körperliche Fitness und eine realistische Selbsteinschätzung unerlässlich. Besonders unerfahrene Wanderer sollten sich an einer Wanderbeschreibung orientieren und nicht am Equipment sparen. Wanderschuhe oder Trekkingschuhe sind ein Muss, um die Route sicher zu absolvieren. Beim Kauf der Schuhe ist auf eine bequeme Passform und Nässeschutz zu achten. Zusätzlich zur passenden Schuhen wird wetterfeste Kleidung empfohlen, idealerweise nach dem Zwiebelprinzip. Mehrere dünne Schichten halten warm und können bei Bedarf im Rucksack verstaut werden. Sowohl Kleidung als auch Schuhe sollten atmungsaktiv, winddicht und wasserabweisend sein.

Kombination mit anderen Wanderwegen

Die übliche Route führt über breite Waldwege, die selten begangen werden, sodass man kaum auf andere Wanderer oder Touristen trifft. Anders verhält es sich jedoch an den Zwischenstationen Innerstestausee und Granestausee, wo an Wochenenden reger Ausflugs- und Tourismusbetrieb herrscht. Der Weg ist gut beschildert und verfügt über zwei Quellen zur Wasserauffüllung. Zudem gibt es entlang des Weges zahlreiche Schutzhütten zum Rasten und Ausruhen. Wer vom Harzer Försterstieg auf einen anderen Wanderweg wechseln möchte, hat dazu oft die Möglichkeit, da andere Fernwanderwege wie der Harzer BaudenSteig oder der Harzer Hexenstieg durch Kreuzungen erreichbar sind und gut kombiniert werden können.

Sammeln und Wandern

Eine bemerkenswerte Attraktion für Wanderer im Harz ist die Harzer Wandernadel. Dabei handelt es sich um ein System, bei dem Wanderer Stempel an besonderen sehenswerten Orten im Harz sammeln können. Diese Stempel kann man insgesamt an 222 verschiedenen Ausflugszielen im Harz erwandern, dazu gibt es einen vorab zu kaufenden Wanderpass. Wenn alle Stempel gesammelt wurden, erhält man eine Anstecknadel und wird in die Liste der bisherigen „Harzer Wanderkaiser“ aufgenommen. Einige der Stempelstellen befinden sich beispielsweise an der Kuckholzklippe, am Schmidtsdenkmal oder am Pavillon Ackerblick in Riefensbeek.

Weitere Informationen und eine Karte findet man hier:

Der Fösterstieg im Harzklub