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Steina

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Steina

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Dieser Ort in der Übersicht

Der heilklimatische Luftkurort Steina mit 360 Meter über dem Meeresspiegel liegt im sonnigen Südharz, beschaulich umgeben von Fichten- und Laubwäldern, fernab vom hektischen Durchgangsverkehr. Hier finden Sie Mittelgebirgsklima und staubfreie Luft, um sich zu erholen, dem Alltagsstress zu entfliehen und ausgiebige Wanderungen zu unternehmen. Ein Ziel ist der weithin sichtbare Römerstein südlich von Steina nahe Nuxei, welcher aus dem Korallenriff des Zechsteinmeeres (Kupferschieferschichten aus dem Perm) gebildet wurde. Nuxei gehört ebenfalls zur Stadt Bad Sachsa.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert in das Jahr 1289. Bereits vor 300 Jahren ab dem 16. – 17. Jahrhundert wurde hier Glas hergestellt. Eine umfangreiche Dokumentation der Historie der Waldglashüttenzeit findet man im Glasmuseum Steina e.V. seit seiner Gründung im Jahr 1994.

Die ehemals eigenständige Gemeinde Steina ist ein Straßendorf und gehört mit Wirkung der 1972 durchgeführten Gebietsreform zur Stadt Bad Sachsa im Landkreis Göttingen. Steina befindet sich etwa 2,5 km süd-westlich der Kernstadt von Bad Sachsa im Steinatal unterhalb der Trinkwassertalsperre „Steinatal“ und wird vom Steinaer Bach durchflossen.

Den Mittelpunkt des Ortes bildet die Katharinen Kirche. Diese wurde 1712 an Stelle einer kleineren Kapelle erbaut. Im Jahr 1746 wurde nach Westen ein Turm angebaut. 1828 renovierte man die Kirche vollständig, was fast einem Neubau gleich kam, das gleiche erfolgte 1836 mit dem Turm. Die Orgelbauwerkstatt Joh. Andreas Engelhardt aus Herzberg baute im Jahr 1852 für 800 Taler eine Orgel ein, diese wird bis heute zu regelmäßigen Konzerten bespielt.

Zwei Glocken, eine aus dem Jahr 1583 und die zweite mit einem Heiligenbild – wahrscheinlich schon aus katholischer Zeit stammende Glocke – wurden im 1. Weltkrieg eingeschmolzen. Die dritte Glocke von 1894 blieb im Turm.1922 konnten die eingeschmolzenen wieder durch Eisenguss-Glocken ersetzt werden. Die Eisenglocken mussten 1980 auf Grund von Schäden durch zwei neue Bronzeglocken ersetzt werden. 1904 erhielt der Turm seine Uhr, gebaut wurde diese von der Firma J. F. Weule aus Bockenem und teilweise gestiftet von der Witwe Trieselmann.

1950 stand die nächste Renovierung der Kirche an. Nur 20 Jahre später erfolgte eine Generalüberholung der gesamten Kirche. Die gesamte Altarwand mit Altar, Kanzel, Sakristei, Apostelfiguren, sämtliches Gestühl, Leuchter und Seitenemporen wurden entfernt. Der Innenraum bekam neue Bodenfliesen aus Steinaer Dolomit, eine Bodenheizung und neues Gestühl. Nun sind außer zwei Apostelfiguren aus Stuck (Petrus und Paulus) und zwei Altarleuchten aus dem Jahr 1723  keine älteren Gegenstände mehr vorhanden. Der Innenraum der Kirche ist hell und schlicht gestaltet.

Nach der Wende erhielten der Turm und das Kirchenschiff 2012 und 2013 einen neuen Anstrich. Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch das Umfeld der Katharinen Kirche und der angrenzende Kurpark neu gestaltet.

Sehenswert in Steina sind der hinter der Kathrinen Kirche liegende Kurgarten, das Postgebäude und das kulturhistorischem Glasmuseum. Auch der Kräutergarten mit bekannten Haus- und Wildkräutern auf dem Weg ins Steinatal ist ein lohnendes Ausflugsziel.

Viele Kilometer ausgeschilderter Wanderwege führen Sie zu einem stillen Plätzchen oder einem Berggipfel, auf dem Sie den Ausblick über den Südharz genießen können. Geführte Wanderungen rund um Steina, in die nähere Umgebung oder für geübte zum Brocken können Sie natürlich auch unternehmen. Der Wintersportler findet in direkter Nähe das Skizentrum „Ravensberg“ in Bad Sachsa.