Wappen der Stadt Herzberg

Herzberg

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Das Schloss Herzberg hat seine erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1154. In dieser Schenkungsurkunde von Heinrich dem Löwen wird zwar die Siedlung Herzberg nicht genannt, obwohl sie sicherlich schon bestanden hat. Scharzfeld mit seiner Einhornhöhle liegt in unmittelbarer Nähe zu Herzberg und gilt als eine der ältesten, nachgewiesenen Besiedlungsstätten des Harzes. Der Ort selbst wurde erstmals als „dat dorp tho Herttesberge“ 1337 in einer Urkunde genannt. Es handelt sich dabei um einen Teilungsvertrag zwischen Herzog Wilhelm und seinem Bruder Heinrich von Braunschweig. Das Herzberger Wappen stammt aus dem Jahr 1345 und geht auf ein Siegel des Truchsess von Blankenburg-Herzberg zurück, welches einen steigenden Hirsch als Wappentier zeigt.

Das Schloss Herzberg wird als „Welfenschloss“ bezeichnet, da es sich von 1158 bis 1866 ununterbrochen im Besitz der Welfen befand. Das ursprüngliche Schloss brannte 1510 nieder. Auf seinen Ruinen wurde ein Schloss in Fachwerkbauweise errichtet. Seit 1882 hat das Amtsgericht Herzberg seinen Sitz im Schloss. Heute beherbergt es außerdem ein Zinnfigurenmuseum sowie wechselnde Ausstellungen.

Die Stadt Herzberg, die zu Füßen des Schlosses liegt,  demonstriert in ihrem Altstadtkern den ehemaligen Wohlstand der Bürger durch repräsentative Fachwerkbauten. Bereits 1868 wurde Herzberg an die Eisenbahnlinie Northeim-Nordhausen angeschlossen. Der bedeutendste Wirtschaftsfaktor war im 18. und 19. Jahrhundert die Waffenproduktion. Aber erst 1929 erhielt der Flecken Herzberg auf Verordnung des Preußischen Staatsministeriums die Stadtrechte. 1972 schlossen sich die Nachbargemeinden Lonau, Pöhlde, Scharzfeld und Sieber mit der Stadt Herzberg zu einer Einheitsgemeinde zusammen.

Herzberg am Harz, mit rund 13.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landkreises Osterode am Harz, liegt unmittelbar am Südrand des Nationalparks Harz im Schnittpunkt der Bundesstraßen 27 und 243 (Harzrand-Schnellstraße). Im Ortsteil Lonau findet man auch das Auerhuhn-Schaugehege des Nationalparks. Seit Juli 2006 führt die Stadt Herzberg am Harz auf ihren touristischen, kulturellen und städtepartnerschaftlichen Schreiben den Beinamen „die Esperanto-Stadt“.

Besondere Anziehungspunkte in der Stadt sind das Herzberger Schloss, die Burgruine Scharzfels, die Nicolaikirche, geweiht 1845 mit der Johann Andreas Engelhardt-Orgel, die Einhornhöhle bei Scharzfeld und die Steinkirche Scharzfeld. Der Südharzer Karstwanderweg führt an der Stadt vorbei, gleich am zentral gelegenen Juessee und am Lonauer Wasserfall. Ein Wanderziel der Harzer Wandernadel „die Rhumequelle“ liegt bei Rhumspringe südlich von  Pöhlde, einem Ortsteil von Herzberg und ist die drittgrößte Quelle Europas.