Wappen von Bad Sachsa

Bad Sachsa

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Dieser Ort in der Übersicht

Der Kurort Bad Sachsa liegt im schönen Südharz zwischen Bad Lauterberg und Walkenried in einer Höhe von 350 bis 650 Meter über dem Meeresspiegel. Mit seinem romantischen Stadtkern befindet er sich in einer landschaftlich interessanten Gegend. Der Ort ist umgeben von Wiesen und Tannenwäldern am Fuß des Ravensberges, die zu erholsamen Spaziergängen bzw. Wanderungen einladen. Nach Öffnung der Grenzen liegt Bad Sachsa nun im Herzen Deutschlands.

Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1219 zurück. Das älteste erhaltene Bauwerk ist der Turm der St.-Nikolai-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die Sachsenburg auf dem Sachsenstein ließ Kaiser Heinrich IV. um 1070 erbauen und diese wurde vier Jahre später als Bestandteil des Gerstunger Friedens wieder abgebrochen. Zwischen 1516 und 1525 erwarb Sachsa die Stadtrechte. Wechselnde Besitzverhältnisse bestimmten in den folgenden Jahrhunderten die Geschichte der Stadt. Seit 1816 gehörte Sachsa zur Provinz Sachsen und zur Grafschaft Hohenstein.

Um ca. 1860 begann, wie in vielen Harzer Orten der Tourismus, der Kurbetrieb setzte 1874 ein. 1900 zählte man 4.051 Kurgäste und 2.123 Einwohner. „Bad Sachsa“ darf sich die Stadt offiziell seit 1905 bezeichnen. 1972 wurden die Nachbarorte und Gemeinden Neuhof, Steina und Tettenborn eingemeindet. Heute hat die Stadt ca. 7.400 Einwohner.

Bad Sachsa ist ein idealer Erholungsort und durch das milde Klima besonders geeignet zur Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Erkrankungen der Atmungsorgane. Sportanlagen, wie Tennishalle und -plätze,  Kneipp-Freizeitanlage, Skiloipen, Skilift, das Spaßbad „Salztalparadies“ und eine ganzjährige Eislaufhalle lassen jeden Besuch zum Erlebnis werden. Ganz in der Nähe befindet sich ein 18-Loch Golfplatz, der auch neuen Mitgliedern gegenüber aufgeschlossen ist.

Weitere Ausflugsziele ganz in der Nähe sind das Grenzlandmuseum im Ortsteil Tettenborn und das Wintersport- und Heimatmuseum Bad Sachsa. Seit  1992 zeigt das Grenzlandmuseum die Entwicklung der Sperranlagen der DDR von 1945 bis 1990 sowie eine Vielzahl originaler Ausstattungsstücke der DDR-Grenztruppen. Das Wintersport- und Heimatmuseum Bad Sachsa in der Hindenburgstraße stellt die wechselvolle Geschichte der Handwerker und Einwohner des Ortes dar sowie die Wintersporttradition mit dem selbst gebauten Lenkschlitten des deutschen Rodelmeisters von 1952 und 1954, aber auch viele Skier aus der heimischen Fabrikation.

Wer sich einen Überblick über 290 Millionen Jahre Naturgeschichte des Südharzes machen möchte, besucht das NatUrzeitmuseum Bad Sachsa.

Im Ortsteil Steina gibt es seit 1993 ein Glasmuseum, das über die Harzer Tradition der Glasherstellung informiert. Besonders interessant und sehenswert die Ausstellung „Harzer Waldglas“ aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Das Kurhaus bietet ein abwechslungsreiches Angebot wie Heimatabende, Kurkonzerte, Blaskonzert, Theaterabende, Tanzturniere und Modenschauen. Im Freizeit- und Spielhaus mit Bastelstube und Kinderbetreuungszentrum gibt es auch für alle kleinen Gäste viele Freizeitangebote.