Wappen von Ilfeld

Ilfeld

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Dieser Ort in der Übersicht

Der traditionsreiche Erholungsort Ilfeld liegt von 260 bis 660 Meter üNN malerisch in einem der schönsten Täler des Südharzes, dem Ilfelder Tal, das vom Behrefluß durchströmt und von prächtigen Mischwäldern umrahmt wird. Auf Grund seiner geographischen Lage wird Ilfeld auch das Tor zum Harz genannt und befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet des Südharzes.

Urkundlich wird Ilfeld erstmalig 1154 erwähnt. Nördlich des Fleckens Ilfeld, welcher 1385 gegründet wurde, liegt die berühmte ehemalige Klosterschule, ein umfangreicher stattlicher Bau. Sie wurde im Jahre 1190 als Prämonstratenserkloster gegründet und 1546 in eine Lehranstalt umgewandelt. Die Gemeinde entwickelte sich vom Klosterdorf zum Luftkurort und war Hüttenort im ausgehenden Mittelalter. Somit verfügt Ilfeld über einen historischen Ortskern.

Heute ist Ilfeld mit seinen ca. 3.000 Einwohnern ein staatlich anerkannter „Erholungsort“ und bietet in allernächster Nähe eine große Fülle lohnender Wanderziele nach schönen Ausflugsorten. Wer etwas weiter möchte, fährt mit der romantischen Harzer Schmalspurbahn vom Bahnhof Ilfeld nach Wernigerode, Nordhausen, Quedlinburg oder zum Brocken.

Empfehlenswert sind der historische Wanderweg, die romantischen Felsbildungen im Ilfelder Tal (Nadelöhr, Gänseschnabel etc.) sowie die Aussichtspunkte Herzberg mit Wetterfahne und Poppenberg. Der 33,5 m hohe Turm auf dem Poppenberg ist eine Stahlgitterkonstruktion, die auf massiven Fundamenten steht. Von dem frei zugänglichen Turm hat der Besucher bei guter Sicht wunderschöne Ausblicke. Quer über den Unterharz ist dann das Brockenmassiv zu sehen, über das Thüringer Becken gleitet der Blick bis zum Thüringer Wald.

Ein herrliches solarbeheiztes Waldbad lädt zum Verweilen ein. Der Ort besitzt zahlreiche Gasthöfe und Hotels sowie Waldgaststätten in der näheren Umgebung und setzt in seiner weiteren Entwicklung auf den Fremdenverkehr. Schon jetzt ist Ilfeld weit über die Grenzen bekannt durch die Neander-Klinik (zu erreichen über die Bundesstraße B4 und B81 oder mit der Harzer Schmalspurbahn).

Michael (Neumann) Neander, eine Persönlichkeit, welche im 16.Jhd an der Klosterschule in Ilfeld als Lehrer und Rektor wirkte, war ein Pionier der Pädagogik. Er reformierte und systematisierte das Schulsystem und was besondere Anerkennung verdient, er war der Erste der die Naturwissenschaften in den Bildungsbetrieb der klassischen Lateinschule einbrachte. Neander war auch ein nicht unbedeutender Historiker. Er war ein Gelehrter, der schon zu seiner Zeit die Schönheit und Bedeutung der Deutschen Sprache nicht nur erkannte, sondern sie auch wortgewaltig einsetzte. Ihm zu Ehren steht heute ein Denkmal vor der ehemaligen Klosterschule und die Klinik trägt seinen Namen.

Zu Ilfeld gehört auch das kleine idyllische Bergdorf Sophienhof, es liegt auf dem Hochplateau in 550 Meter Höhe und ist mit seinen Wiesen und Wäldern ein beliebtes Ausflugsziel. Den Namen „Sophienhof“ erhielt der kleine Ort zu Ehren der Gräfin Sophie Charlotte zu Stolberg-Wernigerode durch Graf Christian Ernst um 1717.

Sophienhof hat eine empfehlenswerte Gastronomie mit dem Restaurant Brauner Hirsch mit eigener Brauerei und Eiscafé sowie der kleinen Gaststube der Ziegenalm mit eigenem Hofladen. Der Ort ist von Ilfeld über die B81 – Abzweig Eisfelder Talmühle oder aus Richtung Benneckenstein/Braunlage über die B 4 – Abzweig Rothesütte zu erreichen. Natürlich kann man den Ort auch mit der Schmalspurbahn erreichen, es gibt einen Bahnhof und dann sind es noch ca. 2 km nach Sophienhof. Seit 2012 gehört der Ort zur Landgemeinde Harztor. Eine Wandertour nach Sophienhof ist auch empfehlenswert. Von Benneckenstein, Rothesütte oder auch Trautenstein über den Sophienhofer Stieg geht die Tour über 5 – 8 Kilometer, dabei kann man den längeren bequemen Weg oder die Berg- und Taltour wählen.