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Route 6 – Kaiserweg Osterholz nach Westerhausen am Harz

Die gesamte Kaiserwanderung hat eine Länge von etwa 14 km und beginnt am Parkplatz Thyrstein am südlichen Osterholz bei Heimburg an der B81.

Der Schwierigkeitsgrad des Weges ist leicht und man benötigt ca. 3 Stunden und 40 Minuten reine Wanderzeit.

Die Rückfahrt kann mit dem Bus Richtung Halberstadt vorgenommen werden, Haltestelle ist das Osterholz.

Dieser Wanderweg in der Übersicht

mögliche Pausenpunkte
Heimburg
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Regensteinmühle Blankenburg
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Königstein Westerhausen
Orte in der Nähe
Osterholz bei Heimburg
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Burg Regenstein bei Blankenburg
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Sandsteinfornmation Kamelfelsen

Dieser Wanderweg kann als eine Route auf mittelalterlichen Pfaden angesehen werden, die im Wesentlichen dem alten Heerweg folgt, der Schalkesweg genannt wurde. Dieser Weg verband die Pfalzen Quedlinburg und Derenburg miteinander, war aber auch der Weg nach Goslar und Braunschweig.

Ausgangsort der Wanderung ist der Parkplatz Thyrstein am südlichen Osterholz an der B81. Zuerst führt der Weg in südwestliche Richtung, parallel zur Bundesstraße. Die Wegmarkierungen zeigen an, wo die B81 in südöstliche Richtung zu überqueren ist. Nach einem kurzen waldlosen Wegstück wird der Goldbach erreicht und überquert. Dort, in unmittelbarer Nähe befand sich im 1./2. Jahrhundert eine germanische Siedlung.

Der Weg führt nun durch das Waldgebiet des Heers unterhalb des Regensteins, den man aber nur über einen etwa 3 km langen Umweg erreichen kann. Sehenswert ist allerdings die am Wege liegende rekonstruierte Regensteinmühle, die einst im Besitz der Regensteiner Grafen war. Auch an einer größeren Waldlichtung mit einer Formation großer Sandsteinfelsen führt der Weg vorbei. In den Sandsteinen befinden sich zahlreiche kleine, künstliche Höhlen und es wird angenommen, dass dieser Platz einst ein Thingplatz der germanischen Bevölkerung war.

Nachdem Börnecke Bahnhof erreicht wurde, führt der Weg weiter nach Börnecke und dann weiter Richtung Westerhausen. Bevor Westerhausen erreicht wird, muss die B6n gequert werden und der Königsstein liegt unmittelbar am Weg. Dieser ist eine 189 m hohe verhärtete Sandsteinformation, die auf Grund ihrer Form auch Kamelfelsen genannt wird. Auf dem Königsstein und in seiner unmittelbaren Umgebung wurden zahlreiche archäologische Funde gemacht, die darauf hindeuten, dass dieser Felsen schon seit der Steinzeit als Kultplatz genutzt wurde.

Nun haben wir das gepflegte Dorf Westerhausen erreicht, das seine Ursprünge in karolingischer Zeit hat und Königsgut von Karl dem Großen war. Ursprünglich hatte Westerhausen eine Wasserburg, die später als Lehen an die Regensteiner Grafen kam und von diesen 1343 zu einem Amtshof (heute Junkerhof) umgebaut wurde.

Die gesamte Wanderung hat eine Länge von etwa 14 km und der Schwierigkeitsgrad des Weges ist leicht. Die Rückfahrt kann mit dem Bus Richtung Halberstadt vorgenommen werden, Haltestelle ist das Osterholz.