Wappen von Ilsenburg

Ilsenburg

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Ilsenburg am Fuße des Brockens und am Ausgang des romantischen Ilsetals gelegen, ist einer der beliebtesten Luftkurorte des Nordharzes. Der Flecken Ilsenburg kann auf eine Geschichte zurückblicken, die seit 995 beurkundet ist. Auf der Ilseburg in der Nähe des  Ortes hielt sich in jenem Jahr Kaiser Otto III. auf. 1003 übergab sein Nachfolger Heinrich III. die Ilseburg dem Bischof von Halberstadt zur Gründung eines  Benediktinerklosters. Auf dem Ilsestein wurde danach eine neue Reichsburg erbaut, die jedoch schon 1107 wieder völlig zerstört wurde.

Das Dorf  Ilsenburg entwickelte sich aber erst richtig in der Umgebung des im Bauernkrieg 1525 zerstörten Klosters, das ab dem 16. Jahrhundert zur Grafschaft Wernigerode gehörte. 1545 wurde eine Eisenhütte mit zwei Hochöfen errichtet, die 1697 von Zar Peter I. besichtigt wurde. Bergbau und Hüttenwesen machten Ilsenburg zu einer wohlhabenden Gemeinde, die am Ende des 30-jährigen Krieges zur Residenzstadt der Grafen zu Stolberg-Wernigerode wurde. Der Residenzsitz wurde erst 1710 nach Wernigerode verlegt. Im beginnenden Industrialisierungszeitalter wurde Isenburg durch die Produktion von Ofenplatten und Kunstguss bekannt.

Mit Anschluss an die Eisenbahn 1894 begann sich der Fremdenverkehr in Ilsenburg zu entwickeln. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Entwicklung des Tourismus durch die Grenznähe der Stadt, die der sowjetischen Besatzungszone zugeteilt wurde, gestoppt. Ilsenburg wurde wieder zum Industriestandort mit den Schwerpunkten der Stahlverhüttung und -verarbeitung.

Mit der Wiedervereinigung änderte sich das schlagartig. Die geschützt Lage, das heilsame Klima und die reizvolle Umgebung machten Ilsenburg innerhalb kurzer Zeit wieder zum Anziehungspunkt für Urlauber und zum Luftkurort. Die Gründung des Nationalparks Hochharz sowie die Ernennung zur offiziellen Nationalpark-Gemeinde brachten weitere Attraktivität.

Ilsenburgs alte Fachwerkbauten sowie der gesamte historische Stadtkern wurden saniert. Mehr als 250 km Wanderwege wurden „ausgebaut“ und beschildert. Mit dem „Heinrich-Heine-Wanderweg“ beginnt in Ilsenburg einer der schönsten Aufstiege zum Gipfel des sagenumwobenen Brockens. Aber auch das romantische Ilsetal und der bizarre Felsen des Ilsestein werden Sie begeistern.

Ein besonderes Naherholungsziel findet man nicht weit weg von Ilsenburg – die Plessenburg. Zahlreiche Wanderwege aus verschiedenen Richtungen im Nordharz sowie Brockengebiet führen zur ihr. Der beliebteste Wanderweg ist wohl aber der Rundweg ins Ilsetal, über den Ilsestein, die Paternosterklippe bis zur Plessenburg. Der Rundweg führt dann weiter durch das Tänntal, vorbei am Halberstädter Berg, nach Öhrenfeld und dann parallel des Europaradweges R1 zurück nach Ilsenburg. Und wem Hin- und Rückweg zu viel sind, der kann die Buslinie 288 aus Richtung Wernigerode oder Ilsenburg nutzen und wandert nur eine Strecke. Übrigens, die Plessenburg ist von Mai bis Oktober von 10 – 18 Uhr geöffnet (Montag Ruhetag), vom November bis April von 10 – 17 Uhr geöffnet (Montag & Dienstag Ruhetag).