Wappen von Drübeck

Drübeck

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Drübeck

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Die Entstehung des Ortes Drübeck mit 1.500 Einwohnern geht auf die Gründung eines Nonnenklosters zurück. Die früheste Erwähnung dieses Klosters ist von Kaiser Otto I. 960 beurkundet.

Im Jahre 980 nahm Kaiser Otto II. Drübeck unter kaiserlichen Schutz. Damit waren die Nonnen vor Eingriffen der Beamten geschützt. Die Äbtissin konnte als oberste Gerichtsherrin auftreten, dadurch verfügte das Kloster über eine privilegierte Stellung. Die Benediktinerinnen in Drübeck lebten nach den strengen Regeln des heiligen Benedikt von Nursia, das Kloster war eine Tochtergründung des Klosters Corvey.

Im Spätmittelalter, sowie insbesondere während der Reformationszeit, ging die Bedeutung des Klosters zurück und die Nonnen wurden um 1599 vertrieben. Im 30 jährigen Krieg, zwischen 1618 – 1648, hinterließ ein Brand Spuren der Verwüstung.

Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Kloster durch kurfürstliches Edikt dem Grafen zu Stolberg-Wernigerode übereignet, der es sanierte und ein Damenstift errichtete. Auf Bitte der letzten Äbtissin Magdalena, übernahm 1946 das Diakonische Amt der Kirchenprovinz Sachsen das Kloster Drübeck und funktionalisierte es zum Kurheim um.

Heute ist das Kloster Drübeck als Evangelisches Zentrum Tagungsstätte und Gästehaus. Dem Kloster angegliedert sind ein pädagogisch-theologisches Institut, ein Pastorenkolleg, ein Haus der Stille und eine umfangreiche Bibliothek. Der Galeriebereich im Eva Heßler Haus, die Domänenscheune und die historischen Gärten bieten Künstlern Raum für Ausstellungen.

Es gibt zahlreiche Veranstaltungen auf dem Klostergelände über das ganze Jahr, von Mai bis September die Sommermusiken in der Klosterkirche, am ersten Samstag im August die „Romantische Nacht“ und die Osternacht in der Klosterkirche. Aber auch Buchlesungen, Kreativtage, Sonderführungen und vieles mehr. Das Kloster verfügt über einen weithin bekannten Klostergarten, welcher in das Projekt Gartenträume Sachsen-Anhalt eingebunden ist.

Drübeck liegt auf einer Höhe von 258 m über dem Meeresspiegel am Rande des Nordharzes unweit von Wernigerode. Seit Juli 2009 gehört der  Ort zusammen mit der Nachbargemeinde Darlingerode als Ortsteil zur Stadt Ilsenburg (Harz).

Natur, Wandern und Einkehr wird in Drübeck groß geschrieben, so führt auch der Klosterwanderweg von Ilsenburg nach Thale am Ort entlang. Das gut ausgeschilderte 300 km lange Wegenetz führt den Wanderer bis Ilsenburg, Darlingerode oder Wernigerode. Wer in Drübeck rasten möchte, findet außer dem Kloster auch Ausflugslokale und Gastgeber von Pensionen und Ferienwohnungen.