Aussichtspunkt Wilhelmsblick zwischen Treseburg und Altenbrak

Wilhelmsblick, 06502 Thale
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Aussichtspunkt Wilhelmsblick zwischen Treseburg und Altenbrak

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Der Wilhelmsblick ist ein Aussichtspunkt zwischen Treseburg und Altenbrak im Bodetal.

Gelegen ist er etwa ein Kilometer nordwestlich des Ortes, unmittelbar an der Landstraße von Treseburg nach Wienrode.

Der Aussichtspunkt befindet sich westlich der L 93 auf einem beiderseits von der Bode passierten, schmalen Bergkamm auf 314 Meter ü. NN.

Das Abenteuer in der Übersicht

Von der „Krügers Höhe“ zur Wilhelnmshöhe

Der etwa 80 Meter über dem Bodetal gelegene Aussichtspunkt wurde im Jahr 1861 im Zuge des Straßenbaus angelegt. Ursprünglich hatte dieser Felsen die Bezeichnung „Krügers Höhe“.

Straßenbaumeister Wilhelm hatte während des Straßenbaus die Idee diesen Felsen für Wanderer zu erschließen. Er ließ einen etwa 20 Meter langen Tunnel durch das Felsmassiv anlegen, um zum Aufstieg jenseits des Felsen zu gelangen. Von dort ließ er einen Pfad mit Holzstufen hinauf zum Aussichtspunkt – oberhalb der Bode – bauen.

Aussicht Wilhelmsblick zwischen Treseburg und Altenbrak

Nach Straßenbaumeister Wilhelm wurde dieser Aussichtspunkt fortan Wilhelmsblick genannt. Von dort fällt der Blick beiderseits des Bergkamms in das Bodetal. Besonders lohnenswert ist ein Besuch in der kalten Jahreszeit – wenn die Bäume und Sträucher unbelaubt sind – denn dann sind die Aussichtsmöglichkeiten besonders gut.

Stempelstelle der Harzer Wandernadel

Oben auf der Aussicht befindet sich ein kleiner Rastplatz sowie der Stempelkasten für die Stempelstelle Nr. 66 der Harzer Wandernadel.

Wer den Tunnel, direkt an der Landstraße, nicht nutzen möchte, kann den Wilhelmsblick auch von Treseburg aus erwandern. Ein etwa 1,3 Kilometer langer ansteigender Wanderweg führt vorbei am Aussichtspunkt Krügers Lust, sowie dem Kriegerdenkmal, zur Stempelstelle.


Meldung 14. Mai 2021: Der schönste Aussichtspunkt im Bodetal ist wieder begehbar!

Endlich nach eineinhalb Jahren Sperrung ist der Wilhelmsblick wieder erreichbar. Die ausgespülten verwitterten Holzstufen vom Tunnel  hinauf zum Ausblick sind durch wetterfeste Metallstufen ersetzt worden, auch metallene Handläufe wurden angebracht.

Mit gewirkt haben bei diesem Projekt der Landkreis Harz, die Arbeitsfördergesellschaft Blankenburg, die Firmen Machemehl aus Gernrode und Leuthäußer Bauleitung aus Leipzig, die Stadt Thale und die Ortschaft Treseburg.

Der Harzklub stiftete eine Bank Zwischen Tunnel und den neuen Stufen, so dass die Wanderer vor dem Aufstieg nochmals Kraft schöpfen können oder sich erholen nach dem Abstieg.