Wappen von Wolfshagen im Harz

Wolfshagen

Hier kommst du direkt zum Ort. Plane jetzt deine Reise in den Harz.

Wolfshagen

Hier kommst du direkt zum Ort. Plane jetzt deine Reise in den Harz.

Dieser Ort in der Übersicht

Der Luftkurort Wolfshagen auf einer Höhe von 260 bis 430 Metern über NN ist wunderbar gelegen im satten Grün der Harzer Bergwelt. Mit seinen 2.250 Einwohnern liegt der Ort in Niedersachsen und gehört seit 1972 als Ortsteil zur Stadt Langelsheim.

Urkundlich wird Wolfshagen erstmals 1316 erwähnt. Heinrich, Herzog von Braunschweig, schenkte die Hälfte seines Waldes „Scherde“ dem Ritter Widekind von Garsenbügel. 1629 wird das Dorf während des 30-Jährigen Krieges gebrandschatzt. Die große Kirchenglocke wir ausgebaut und nach Goslar geschafft. Dort wird sie als Pfand übergeben. Mit den 140 Mariengulden als Darlehen, gelinkt es sich freizukaufen. 1663 zählt Wolfshagen 192 Einwohner.

1797 wird in Wolfshagen Heinrich Engelhardt Steinweg geboren, der als Gründer der Firma Steinway & Sons von Amerika aus Weltruhm erlangen sollte. 1798 zählt der Ort 103 Häuser sowie 192 Einwohner. Ab 1890 wird Wolfshagen Luftkurort und das erste Kurhotel wird gebaut.

Seitdem haben sich der Kurbetrieb und damit der Tourismus im Ort beständig entwickelt. Besonders schön ist das Waldschwimmbad „Wölfi-Bad“. Auf der über 15.000 qm großen Anlage gibt es in der Badesaison zahlreiche Angebote für Sport und Freizeit für Groß und Klein. Das Bad hat ein asymmetrisches geformtes 50 Meter Becken für Schwimmer und Nichtschwimmer. Das Schwimmerbecken ist mit einer Sprunganlage mit Ein-, Drei- und Fünf-Meter-Turm ausgestattet. Auch die Außenanlagen sind erwähnenswert, Liegewiesen, Beachvolleyballplatz und Abenteuerspielplatz laden zum Zeitvertreib ein. der Imbiss „Wölfi’s SnackEck“ sorgt für das leibliche Wohl.

Erlebenswert ist die jährlich stattfindende Walpurgisfeier mit der Wolfshäger Hexenbrut, auch das „Rock am Beckenrand Festival“ am Wölfi-Bad sowie die Steinway-Konzerte. In der historischen Holzkirche „St. Thomas“ finden nicht nur Gottesdienste statt, sondern auch Lesungen, Konzerte und Bildausstellungen.

Der Mischwald rund um Wildemann lädt zum Verweilen ein. Eine Landschaft wie geschaffen für Wanderungen mit prächtiger Aussicht oder für sportliche Radtouren. Ein besonderer Wanderweg gibt es zwischen Wolfshagen und Seesen den „Steinway Trail“. Er verläuft 15 Kilometer von der Festhalle in Wolfshagen zum Steinway Park in Seesen. Unterwegs finden sie an markanten Punkten Infotafeln in Flügelform, ganz der Erinnerung an Heinrich E. Steinway gewidmet. Auf der mittelschweren Tour kommen sie auch an Stempelstellen der Harzer Wandernadel (Mandolinenhütte und Tränkebachhütte) vorbei. Das Geburtshaus von Steinway wurde leider 1906 bei einem Brand zerstört, das Taufbecken kann man heute noch in der Kirche St. Thomas besichtigen. Wer mehr über  Heinrich Steinway und seine Instrumente erfahren möchten, schaut sich im Städtischen Museum Seesen die Dauerausstellung dazu an.

Die herrlichen Wasserflächen der Stauseen im Innerste- und Granetal erfrischen an heißen Sommertagen.

Fotos mit freundlicher Genehmigung: Thomas Zeising