Wappen von Friedrichsbrunn

Friedrichsbrunn

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Friedrichsbrunn

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Friedrichsbrunn liegt inmitten weiter schattiger Mischwälder am Südwesthang des Rambergmassivs zwischen dem Selke- und Bodetal auf einer Höhe von etwa 580 m über dem Meeresspiegel. Er wurde 2009 in Stadt Thale eingemeindet.

Der Ort entstand aus einem 1774/75 gegründeten preußischen Kolonistendorf und bekam seinen Namen mit „allergnädigster Erlaubnis“ des Königs Friedrich der Große, welcher im Jahre 1754 auf einer Inspektionsreise am „Untreuborn“ – heute Friedrichsbrunnen – gerastet haben soll. Diese alte Rambergquelle war seit jeher ein beliebter Rastplatz an der Reichsheerstraße Quedlinburg-Nordhausen, so berichtet auch die Sage vom Untreuborn.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte der Ort eine Konjunktur, da Weihnachtsbäume in Mode kamen und Friedrichsbrunn zum Lieferanten für die Reichshauptstadt Berlin wurde. Von da an wurde Friedrichsbrunn attraktiver und reicher. Bereits seit 1884 kamen nun auch „Sommerfrischler“ als Erholungssuchende hierher, um die Natur im Harz zu genießen. Nun  entwickelte sich aus dem ehemaligen Kolonistendorf ein schmucker Kur-, Erholungs- und Wintersportort. Davon zeugen noch heute die zahlreiche Restaurants, Cafés, Pensionen und Hotels.

Die bunten Harzwiesen mit botanischen Raritäten wie Arnika, Türkenbundlilie oder Seidelbast laden im Sommer zu schönen Wanderungen auf einem 170 km langen Wanderwegenetz ein. Auf fünf ausgeschilderten Rundwanderwegen kann man ausgedehnte Streifzüge in die Natur um Friedrichsbrunn unternehmen. Besonders sehenswert sind das Flächendenkmal „Trollblumenwiese“ in unmittelbarer Ortsnähe und das Naturschutzgebiet „Spaltenmoor“.

Aber auch viele andere Freizeiteinrichtungen, wie Hallenschwimmbad, Heimatmuseum, Gemeindebibliothek, Kegelbahnen und Tennisplätze stehen zur Verfügung. Das Bonhoefferhaus mit Galerie der Widerstandskämpfer kann besucht werden und Herr Arndt gibt sein Wissen über Dietrich Bonhoeffer und seine Familie gern an Interessenten weiter. Im Haus ist auch ein Café eingerichtet, wo man selbstgebackenen Kuchen verzehren kann.

Im Winter bieten gespurte Langlaufloipen „Bodetal“-Arena, der Rodelberg am „Brockenblick“ und Skiwanderwege die Möglichkeit sich aktiv zu erholen und entspannen. Ein besonderer Höhepunkt in der Winterzeit ist das alljährlich stattfindende Schlittenhunderennen, es zieht die Freunde dieses beliebten Sports aus aller Welt nach Friedrichsbrunn. Bei ausreichend Schnee ziehen die Gespanne aus Alaskan Malamute’s, Sibirian Husky’s oder Samojeden die Schlitten über den winterlichen Parcour, wenn es einmal nicht genug geschneit hat, müssen die Musher auf die Trainingswagen umsteigen. Sehenswert ist es trotzdem, also lassen Sie sich diesen Spaß nicht entgehen.