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Seeland

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Hat jemand eine Idee, bei der es wirklich um etwas Neues, Besonderes geht, wird er oft zunächst ausgelacht. Das war beim „Seeland“ Projekt nicht anders. Zu außergewöhnlich, zu verrückt erschien die Vorstellung, das aus einem Tagebaugebiet im nord-östlichen Harzvorland ein Wassersport-Erholungsgebiet werden könne.

Inzwischen ist aus der einstigen „Mondlandschaft“, zentral gelegen zwischen Aschersleben, Quedlinburg und Halberstadt, eine Seelandschaft entstanden, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Zwei Seen sind im Entstehen, deren größerer, der Concordia-See inzwischen schon über 450 ha Wasserfläche verfügt. Geplant sind ca. 650 ha.

Rings um die Seen, in den Ortschaften Nachterstedt, Gatersleben, Neu Königsaue, Stadt Hoym, Schadeleben und Friedrichsaue wird kräftig gebaut. Es soll eine Erholungs- und Freizeitinfrastruktur geschaffen werden, die sowohl Wassersportler, Familien, Naturliebhaber wie auch ganz einfach Ruhesuchende anziehen soll.

Die Seen sind begrünt und haben eine einladende türkis-grüne Wasserfläche. Ein Yachthafen ist gebaut worden, an dem erste Bootsinhaber ihre Boote sicher vertäuen können. Seerundfahrten sind täglich mit dem Motorschiff „Seelandperle“ möglich, es kann mit bis zu 250 Passagieren auf Rundfahrt gehen. Eine Ferienhaussiedlung entsteht, noch können Grundstücke am Wasser erworben werden.

Das „Abenteuerland Königsaue“ ist ein wunderbarer Abenteuerspielplatz, der alle Kinderherzen höher schlagen lässt. Und bei dem nicht mal Eintritt verlangt wird. Eine schöne Seepromenade in Schadeleben führt zum Seecafé „Arche Noah“ mit integriertem Informationszentrum. Badestrände sind ebenso vorhanden wie ein gut befestigter Seerundweg, der zum Wandern, Joggen, Walken oder Skaten einlädt.

In unmittelbarer Nähe der Seen laden ein Golfplatz sowie ein Reiterhof zum Besuch ein. Ein Campingplatz sowie mehrere Hotels und Pensionen werden zukünftig zum längeren Verweilen einladen. Auch hat die Betreibergesellschaft für neue, weiterführende Ideen immer ein offenes Ohr. Alles in allem ein gelungenes Projekt, das langsam aus dem Dornröschenschlaf erwacht und die Harzregion um eine Attraktion reicher macht. Und ist das Wetter mal nicht wassersporttauglich, so gilt es den Harz und die ihn umgebende uralte Kulturlandschaft zu entdecken.

Die Stadt Seeland, durch die Selke fließt,  die später in die Bode mündet, liegt am westlichen Rand des Salzlandkreises.